Hauptschüler : schwierige Übergänge von der Schule in den Beruf
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Abstract
Hauptschulabgängern gelingt der Übergang in eine Berufsausbildung oft nur über Umwege. Für verschiedene Untergruppen von Jugendlichen besteht die Gefahr des Ausschlusses vom Arbeitsmarkt und von gesellschaftlicher Teilhabe. Auf der Grundlage des DJI-Übergangspanels 2004 wurden über mehrere Jahre hinweg die Bildungs- und Ausbildungswege dieser Jugendlichen verfolgt. Es wurde der Frage nachgegangen, wie Hauptschüler angesichts der schlechten Aussichten auf dem Arbeitsmarkt reagieren, welche Ziele sie verfolgen und wie sich ihre Wege aus der Schule in Ausbildung und Arbeit gestalten. Dabei wird deutlich, dass die Jugendlichen zunächst mehrheitlich an der traditionellen Abfolge "Pflichtschulbesuch - Berufsausbildung" orientiert sind. Allerdings kann nur eine Minderheit tatsächlich diese Abfolge von Schritten gehen. Insbesondere der direkte Übergang aus der Schule in eine Berufsausbildung gelingt nur sehr wenigen, und viele Jugendliche müssen ihre Bildungs- und Ausbildungspläne revidieren und sich umorientieren. Insgesamt bestätigen die Ergebnisse den Befund, dass die Bildungs- und Ausbildungswege von Jugendlichen mit Hauptschulbildung zunehmend länger und komplizierter werden. (BIBB-Doku)