Strukturenentwicklung in der beruflichen Weiterbildung und technischer Wandel
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122628
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Abstract
"Der beruflichen Weiterbildung wird bildungspolitisch eine strategische Rolle in der Bewältigung der durch den technischen und wirtschaftlichen Wandel ausgelösten Anpassungsprozesse in den Unternehmen und auf dem Arbeitsmarkt zugewiesen. In der bildungspolitischen Diskussion wird vielfach die Notwendigkeit einer regelmässigen Teilnahme aller Erwerbstätigen an beruflicher Weiterbildung betont. Eine Auswertung der BIBB/IAB-Erhebungen 1979 und 1985/86 ergab, dass der technische Innovationsprozess als ein zentraler Auslöser beruflicher Weiterbildung anzusehen ist. Traditionelle Benachteiligungen von bestimmten Personengruppen im Zugang zu systematischen Weiterbildungsmassnahmen bestehen jedoch weiterhin und scheinen sich sogar zu verstärken. Deutlich wird ferner, dass Weiterbildung für die Arbeitnehmer zwar eine unabdingbare Voraussetzung ist, um Beschäftigungsrisiken im Zusammenhang mit dem sich verändernden Qualifikationsbedarf im Betrieb und auf dem Arbeitsmarkt entgegenzuwirken. Die Weiterbildung stösst dabei aber rasch auf ihre Grenzen, wenn im Betrieb bzw. auf dem Arbeitsmarkt die geeigneten Arbeitsplätze fehlen." (Autorenreferat)