Labor market segmentation in the Federal Republic of Germany : an empirical study of segmentation theories from a life course perspective
item.page.bibb.id
123349
Loading...
Date
Journal Title
Journal ISSN
Volume Title
Publisher
item.page.bibb.publisherplace
item.page.bibb.participation
item.page.bibb.citedinbibb
item.page.bibb.researchfocus
item.page.bibb.reviewof
item.page.bibb.citationdr
Abstract
In diesem Beitrag geht es um die Bedeutung der Arbeitsmarktsegmentation in der Bundesrepublik Deutschland aus der Perspektive von Lebensläufen. Anhand von Daten aus der Ereignisgeschichte wird das Zusammenspiel von individuellen Merkmalen und instutionellen Strukturen im Erwerbsverlauf dargestellt. Die empirische Analyse zeigt, dass die Arbeitsmarktsegmentation Erwerbsverläufe in grossem Ausmass strukturiert. Während der Lebensgeschichte ist die strukturierende Kraft von Arbeitsmarktsegmenten so gross, dass sogar die relativ einfache Konstruktion von vier Arbeitsmarktsegmenten genügt, um die Muster der Verteilung von Arbeitsmarktchancen theoretisch stichhaltig zu beschreiben. Die empirischen Ergebnisse zeigen auch, dass die Bedeutung, die internen Arbeitsmärkten in der theoretischen Diskussion über Arbeitsmarktvorgänge beigemessen wurde, in Wirklichkeit nicht gerechtfertigt ist. Nur etwa 16 Prozent aller Arbeitsmarktprozesse sind durch die institutionelle Struktur interner Arbeitsmärkte vermittelt. Diese Untersuchung bestätigt die zentralen Thesen, die von der Theorie der Arbeitsmarktsegmentation über den Allokationsvorgang vertreten werden. (IAB)