Nicht alle lernen lebenslang! : Partizipationsmöglichkeiten durch organisierte Weiterbildung für benachteiligte Frauen
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161549
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Karl-Franzens-Univ.
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Graz
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Zitation von 2 BIBB-Publikationen
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Abstract
Bildung und lebenslanges Lernen stellen die Voraussetzung für eine Teilhabe am gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Leben dar. Besonders Frauen mit formal geringen Bildungsabschlüssen können häufig nicht an lebenslangen Bildungsprozessen teilhaben, da in der Weiterbildung die Bildungsunterschiede und somit auch die Chancenungleichheit nicht kompensiert, sondern verstärkt werden. Wie muss Weiterbildung organisiert sein, damit auch benachteiligte Frauen teilhaben können und wollen, sich wohlfühlen und gerne wieder im Erwachsenalter zu lernen beginnen? Daraus leitet sich die Forschungsfrage der Masterarbeit ab: Welche Wünsche, Bedürfnisse und Anliegen haben benachteiligte Frauen an organisierte Weiterbildungsangebote? Ein Ziel der Arbeit ist es, sich mit der gegenwärtigen Bildungslage, aktuellen Trends und Gegebenheiten kritisch auseinanderzusetzen, aber auch zurück in die Geschichte der Frauenbildung zu blicken und Entwicklungen aufzuzeigen und Gegenwärtiges besser verstehen zu können. Den Abschluss der Arbeit bildet der empirische Teil, in dem ein Leitfaden für geschlechtergerechte Weiterbildungsangebote erstellt wird, der auf die Bedürfnisse und Wünsche von benachteiligten Frauen eingeht und auf drei Ebenen zusammenfasst: Rahmenbedingungen, Lehren und Lernen, Lehrpersonal. Der Leitfaden stützt sich auf Leitfadeninterviews mit benachteiligten Frauen, die über ihre Erfahrungen, Wünsche, Bedürfnisse und Anliegen hinsichtlich Lernprozessen und Bildung, im engsten Sinne Weiterbildung, befragt wurden. (BIBB-Doku)