Binationale Ausbildungsmassnahmen für Jugendliche ausländischer Herkunft
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Abstract
Ausländische Jugendliche verfügen in der Regel über Kompetenzen, die in der Berufspraxis von zunehmender Bedeutung sind: Zweisprachigkeit und Bikulturalität. Durch die Berücksichtigung des bilingualen Potentials in der Berufsausbildung lassen sich einerseits die Ausbildungsmotivation und -beteiligung der Jugendlichen steigern, andererseits ihre Chancen am Arbeitsmarkt positiv beeinflussen. Grundlage der binationalen Ausbildungsmassnahmen ist eine duale Berufsausbildung in kaufmännischen, elektro- oder metalltechnischen Berufen in Deutschland, im Herkunftsland wird ein fünfwöchiges Betriebspraktikum absolviert. In dem Beitrag werden Strukturdaten der Teilnehmer (Schulabschluss, Geschlecht, Beteiligung nach Berufsbereichen) sowie Teilnahmemotive und Erfahrungen der Auszubildenden dargestellt. (BIBB)