Auf der Suche nach beruflicher Identität : junge Frauen im Berufsfindungsprozess : Berufswahl. Sozialisations- und Selektionsprozesse an der ersten Schwelle (1995, Nürnberg)

bibb.id96154
bibb.publisherplaceNürnberg
dc.contributor.authorHaubrich, Karin [Verfasser]
dc.contributor.authorPreiss, Christine [Verfasser]
dc.contributor.authorSchober, Karen [Herausgeber]
dc.contributor.authorGaworek, Maria [Herausgeber]
dc.contributor.editorInstitut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung [Herausgebendes Organ]
dc.contributor.otherInstitut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung
dc.date.accessioned2018-12-17T11:47:31Z
dc.date.available2018-12-17T11:47:31Z
dc.date.issued1996
dc.description.abstract"Berufsfindung ist keine einmalige Entscheidung am Ende der Schulzeit, sondern Resultat der Verarbeitung verschiedenster Lebens- und Arbeitserfahrungen und eines permanenten Ausbalancierens individueller Interessen und objektiver Möglichkeiten. Dabei haben neben unterschiedlichen regionalen Bedingungen auch die sozialisatorischen Voraussetzungen einen zentralen Stellenwert für die notwendige Annäherung an die Realität des Arbeitslebens und für differenzierte individuelle Berufsfindungsstrategien. Für Frauen bedeutet Berufsfindung darüber hinaus die Konfrontation mit den geschlechtsspezifischen Strukturen des Arbeitsmarktes. Die Rekonstruktion berufsbiographischer Verläufe junger Frauen zeigt, dass am Ende der Schulzeit, wenn der Einstieg ins Berufsleben zur unmittelbaren Anforderung wird, noch geringe Kenntnisse über die in Frage kommenden Ausbildungsberufe und die betriebliche Arbeitsrealität vorliegen. Die jungen Frauen setzen sich im weiteren Verlauf schrittweise realitätsbezogener mit den Anforderungen des Ausbildungsstellen- und Arbeitsmarktes auseinander und suchen, trotz notwendiger Umorientierung und erlebter Brüche, immer wieder nach neuen Wegen und Lösungen. Gerade dadurch entgehen sie aber nicht den Kanalisierungen geschlechtsspezifischer Arbeitsmarktsegmentation. Vielmehr setzen sich diese über Prozesse der Anpassung und Umorientierung, für die Betroffenen meist unmerklich, durch. Die Ergebnisse des Berufsfindungsprozesses aber prägen die weiteren Berufs- und Lebensperspektiven entscheidend. Daher sind offensichtlich berufliche Orientierungs- und Lebensperspektiven entscheidend. Es sind berufliche Orientierungs- und Erprobungsphasen notwendig, die frühzeitig entwicklungsbegleitend angeboten werden und die auch die verdeckte, geschlechtsspezifisch strukturierende Seite des Berufsfindungsprozesses miteinbeziehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
dc.format.extentS. 77-95
dc.identifier.urihttps://bibb-dspace.bibb.de/handle/BIBB/710000
dc.language.isode
dc.relation.ispartofBerufswahl : Sozialisations- und Selektionsprozesse an der ersten Schwelle. Dokumentation eines Workshops des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesanstalt für Arbeit in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Jugendinstitut und dem Bundesinstitut für Berufsbildung, 13.-14. Juli 1995 in Nürnberg : Berufswahl. Sozialisations- und Selektionsprozesse an der ersten Schwelle (1995, Nürnberg) / Karen Schober [Hrsg.] ; Maria Gaworek [Hrsg.]
dc.subject.classificationS 1 Stufen der Berufsbildung
dc.subject.classificationG 2.4.2 Lebenskonzepte, -stile, Werte
dc.subject.classificationG 2.4 Sozialer Wandel
dc.subject.otherBerufswahl
dc.subject.otherBerufsbildung
dc.subject.otherJunger Erwachsener
dc.subject.otherFrauen
dc.subject.otherLebensplanung
dc.subject.otherBeruf
dc.subject.otherArbeitsmarktchance
dc.subject.otherMotivation
dc.subject.other1988-1993
dc.titleAuf der Suche nach beruflicher Identität : junge Frauen im Berufsfindungsprozess : Berufswahl. Sozialisations- und Selektionsprozesse an der ersten Schwelle (1995, Nürnberg)
dc.typeText
dc.typeKonferenzveröffentlichung
dc.typeSammelbandbeitrag

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