Migrationsmonitor: Die Bedeutung geschlechtsspezifischer Ansätze für die Integration von weiblichen Geflüchteten
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Abstract
Der Beitrag nimmt die Integration geflüchteter Frauen unter folgenden Aspekten in den Fokus: Bildung und Arbeit, Geschlechterrollen und -normen, Kenntnisse der Sprache des Aufnahmelandes und Erfahrungen mit Trauma und Gewalt. Die Integration dieser Personengruppe ist nach wie vor von vielen Herausforderungen geprägt, auch wenn das Thema derzeit etwas in den Hintergrund der öffentlichen Diskussion gerückt ist. Ein umfassender geschlechtsspezifischer Integrationsansatz liegt aktuell allerdings nicht vor, obwohl fast die Hälfte der Zuwanderer und ein Drittel der Asylbewerber weiblich sind. "Die meisten dieser Frauen haben es in vielerlei Hinsicht schwer. In den Bereichen Bildung, Arbeitsmarktbeteiligung und sozialer Integration schneiden sie schlechter ab als Männer. Auch im Vergleich mit einheimischen bzw. in der EU-geborenen Frauen ist dies der Fall. Geschlechtsspezifische Bedürfnisse sollten daher verstärkt in Integrationsmaßnahmen berücksichtigt werden." (Textauszug; BIBB-Doku)