Berufliche Bildung Europa
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Abstract
Lebenslanges Lernen ist die Voraussetzung für eine qualitative Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit der Arbeitnehmer und gleichermassen wichtig für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen. Ergebnis der meisten Studien zum lebenslangen Lernen ist, dass es als eine langfristige Lösung des Qualifikationsmangels zu betrachten ist. Es kann dabei sowohl die Qualifikationsbedarfe der Beschäftigten und der potenziellen Erwerbstätigen abdecken als auch die betriebliche Bildungsdynamik fördern. Der Beitrag resümiert Ergebnisse der ländervergleichenden Studie (Deutschland, Finnland, Frankreich, Niederlande, Schweden, Grossbritannien) zur Rolle der Betriebspartner (Betriebsleitungen und Vertreter der Mitarbeiter) in der antizipativen Gestaltung der beruflichen Bildung. Ziel der Untersuchung war es, erfolgreiche Ansätze in anderen Ländern zu identifizieren, die für die Weiterentwicklung der Qualifizierungspolitik in Deutschland Anregungen geben können. Analysiert wurden Tarifverträge und Gesetzeskommentare in den genannten Ländern. (BIBB2)