Gesundheitsförderung und Prävention in Pflegeschulen : Ergebnisse einer Studie zur bundesweiten Vollerhebung in Pflegeschulen
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149878
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Abstract
"Die gestiegenen Ansprüche an Pflegende führen bei gleichzeitig schwierigen strukturellen Rahmenbedingungen zu hohen Anforderungen an diese Berufsgruppe, die nicht selten psychische und physische Höchstbelastungen im Pflegealltag bedingen. In der Konsequenz führt dies zu einem überdurchschnittlich hohen Krankenstand, einer vergleichsweise hohen Fluktuation sowie dem häufigen Wunsch nach einem frühzeitigen Berufsausstieg bei den Mitarbeitern. Angesichts dieser Tendenzen und dem derzeit schlechten Image des Pflegeberufs (IPP 2010) ist in naher Zukunft ein Mangel an professionellen Pflegekräften zu befürchten. Hinzu kommt, dass auch die Gruppe der Pflegenden selbst immer älter wird (Hasselhorn et al. 2005). Diese Entwicklungen bedingen, dass die Risikofaktoren und Belastungsmomente für Mitarbeiter/innen in Pflegeberufen zunehmend im Mittelpunkt verschiedener Studien stehen. Die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) hat mit der Initiierung der Kampagne 'Aufbruch Pflege' ebenfalls auf diese Problematik reagiert und zeigt Möglichkeiten auf, wie die Gesundheit der Pflegenden erhalten und gefördert werden kann, um sie bei einem langen Verbleib im Beruf zu unterstützen (BGW 2007)." Im Beitrag wird über Fragestellung, methodisches Vorgehen und zentrale Ergebnisse der Studie berichtet. Diese zeigen, dass sich die Umsetzung von Gesundheitsförderung und Prävention für die Pflegeschulen eher schwierig gestaltet. (BIBB-Doku)