Armut und Arbeitslosigkeit junger Erwachsener : anerkennungstheoretische Skizzen
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148844
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Abstract
"Die Inklusion in das Bildungssystem und die damit eng verbundene Inklusion in den Arbeitsmarkt wird in der Regel als eine Voraussetzung für eine übergreifende gesellschaftliche Teilhabe verstanden. Aus einer anerkennungstheoretischen Perspektive ist die Inklusion in den Arbeitsmarkt besonders relevant, weil es sich hierbei um ein besonders wichtiges Anerkennungsmuster handelt. Durch die Teilhabe an diesem Anerkennungsmuster können Menschen ihre persönlichen Fähigkeiten und Eigenschaften derart präsentieren, dass sie als soziale Adressaten und Adressatinnen anderer Personen wahrgenommen werden und so über den Zuspruch sozialer Wertschätzung ein praktisches Selbstverständnis entfalten können. Insbesondere für die Identität junger Erwachsener ist deshalb die Teilhabe an Ausbildung und Arbeit wichtig und ihre Exklusion wird als Mißachtung erfahren." Ausgehend von der Sozialstaatsdebatte skizziert der Beitrag empirische Befunde zu Jugendarmut, Jugendarbeitslosigkeit und Ausbildungslosigkeit und stellt die Bedeutung gesellschaftlicher Inklusion mittels sozialer Anerkennung heraus. (Autorenreferat, BIBB-Doku)