Entscheidungshilfen für die Installierung von Weiterbildungseinrichtungen auf dem Gebiet "Kaufmännische Übungsfirma" in Dresden : Fallstudie
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83923
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Dresden
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Abstract
Von der 1990 in der DDR drastisch angestiegenen Arbeitslosigkeit waren in besonderem Masse Beschäftigte mit Büroberufen betroffen. Mit dem Aufbau von kaufmännischen Übungsfirmen bzw. mit den von diesen Einrichtungen angebotenen beruflichen Weiterbildungsmassnahmen sollte der drohenden Arbeitslosigkeit vorgebeugt oder diese abgebaut werden bzw. neuen Qualifikationsanforderungen in kaufmännischen Berufen entsprochen werden. Das Zentrale Forschungsinstitut für Arbeit, Dresden (ZFA) hat deshalb am Beispiel der Büroberufe Entscheidungshilfen für die Errichtung von kaufmännischen Übungsfirmen in Dresden ermittelt. Dazu wurden ausgehend von der Analyse der Beschäftigtenzahlen, der Berufsausbildung, bereits etablierter Weiterbildungsmassnahmen und des erkennbaren Qualifizierungsbedarfes für Beschäftigte in Bürberufen Kriterien abgeleitet, die für oder gegen den Aufbau einer kaufmännischen Übungsfirma sprechen. Sie haben orientierenden Charakter für Massnahmen der Ausbildung, Fortbildung und Umschulung im Rahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik in Ostdeutschland. (Die Fallstudie ist zugleich das letzte in der Bibliothek des ZFA registrierte Forschungsergebnis des Institutes). (IAB)