Selbstlernkompetenz : metakognitive Grundlagen selbstregulierten Lernens und ihre praktische Umsetzung
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19738
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Luchterhand
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Neuwied
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Abstract
In der Erwachsenenbildung wird häufig vorausgesetzt, dass Erwachsene per se über die notwendigen Selbstlernkompetenzen verfügen. In einem zweijährigen Forschungsprojekt SeLK ((Neues Lernen und Vermittlung von Selbstlernkompetenz) der KBE (Katholische Bundesarbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung) wurde untersucht, wie und unter welchen Bedingungen sich Teilnehmende an Weiterbildungsveranstaltungen metakognitive Kompetenzen zu selbstreguliertem Lernen aneignen können. Metakognition wird dabei als Basiskompetenz gesehen, die allen Einzelfähigkeiten zum selbstregulierten Lernen und Problemlösen zugrunde liegt. Es wird untersucht, wovon der Erwerb metakognitiver Kompetenzen abhängt und welche strukturellen Besonderheiten im didaktisch-methodischen Arrangement eines Seminars sich förderlich oder hinderlich auf den Erwerb metakognitiver Kompetenzen auswirken können, nach den Transfereffekten bei den Lernenden wird gefragt und die metakognitiven Orientierungen von Kursleitenden werden in den Blick genommen. Das Projekt wurde als quasi-experimentelles Design mit Erprobungs- und Kontrollseminaren angelegt. Aus den vorgestellten Befunden werden konkrete Hinweise zur Vermittlung von Selbstlernkompetenzen und Konsequenzen für die Weiterbildungspraxis abgeleitet. (BIBB)