Die Rolle sprachlicher Register für die berufsweltbezogene Sprachförderung
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Abstract
"Nachdem die Deutschdidaktik wie die Berufs- und Wirtschaftspädagogik im Kontext von Sprachförderung im Bereich der beruflichen Bildung spätestens seit der ersten PISA-Studie 2000 vornehmlich die Diagnose und Förderung von Lesekompetenz fokussiert hat, rücken in den letzten Jahren auch andere sprachliche Teilfertigkeiten in den Fokus der Forschung und Förderung, so etwa die Gesprächskompetenz und die Schreibkompetenz. Letztere wurde auf den Hochschultagen 2017 in Köln auf zwei Vorträgen separat erörtert. Es fehlt jedoch noch weitgehend an einer systematischen Thematisierung und Erforschung von Aspekten wie etwa Wortschatz und Register für die berufliche Sprachförderung, die partiell zusammenhängen, indem bestimmter Wortschatz für bestimmte Register wie etwa die Fachsprache oder die Bildungssprache kennzeichnend ist (neben (morpho-)syntaktischen, textuellen und diskurspragmatischen Besonderheiten). Berufliches bzw. berufsbezogenes Sprachhandeln vollzieht sich in rekurrenten Kommunikationssituationen und -konstellationen." Zu deren erfolgreicher Bewältigung haben sich sprachliche Register herausgebildet, deren Rolle für die berufsweltbezogene Sprachförderung im Beitrag erörtert werden. (Textauszug; BIBB-Doku)