Bildung zur Brauchbarkeit? : berufliche Bildung zwischen Anpassung und Emanzipation. Eine sozialhistorische Studie
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85535
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Profil-Verlag
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München u.a.
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Abstract
Die Studie "basiert im wesentlichen auf der historischen Analyse verschiedener Bildungskonzeptionen in bezug auf ihr Verhältnis von Bildung und Brauchbarkeit." Dazu werden drei Bildungskonzeptionen aus dem 18. und 19. Jahrhundert herangezogen: die zünftisch normierte Berufsausbildung, die Pädagogik der Aufklärung und die polytechnische Bildung. Im ersten Teil wird das historische Umfeld der Entstehung industriegesellschaftlicher Berufsbildung und Arbeitserziehung beschrieben (Manufakturkapitalismus, Merkantilismus, neue Zeitökonomie). Im zweiten Teil werden historische Konzeptionen industriegesellschaftlicher Berufsausbildung und Arbeitserziehung dargestellt. In diesen Zielvorstellungen spiegelt sich der Konflikt zwischen Bildung und Qualifikation, zwischen Vollkommenheit und Brauchbarkeit. In einem abschliessenden Kapitel "wird die Bedeutung der untersuchten historischen Entwicklungslinien für die gegenwärtige Diskussion um berufliche Bildung, insbesondere um berufliche Weiterbildung, aufgezeigt." (IAB2)