Kosten und Nutzen gemeinsamer gemeinsamer Beschäftigungsförderung für Langzeitarbeitslose : eine exemplarische Bilanz beruflicher und fiskalischer sowie individueller Erfolgsgrößen

bibb.id125128
bibb.voevzlinkhttps://res.bibb.de/vet-repository_743325
dc.contributor.authorBröker, Andreas H. [Verfasser]
dc.date.accessioned2018-12-17T15:54:22Z
dc.date.available2018-12-17T15:54:22Z
dc.date.issued2005
dc.description.abstractBisher griffen die arbeitsmarktpolitischen Hauptakteure, Arbeitsamt/Agentur für Arbeit und Kommune/Kreis, auf unterschiedliche Evaluationsinstrumentarien zurück, die Arbeitsverwaltung auf Eingliederungsbilanzen und die Kommunalverwaltung vor allem auf fiskalische Auswertungen. Daraus resultierten zum Nachteil der betroffenen Arbeitslosen unterschiedliche Kooperationsqualitäten im Hinblick auf Ausgestaltung, Ausrichtung und Abstimmung arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen. Die Bertelsmann Stiftung hat im Rahmen ihres Netzwerkes "BIK Beschäftigungsförderung in Kommunen" die gemeinsame Entwicklung eines Instrumentariums zur objektivierbaren Ergebnisbewertung und Beschäftigungsförderung angestoßen. Im Ergebnis ist eine Vergleichsanalyse zu Kosten und Nutzen mit dreidimensionalem Ansatz entstanden, bei der subjektive Nutzenwirkungen (quantitativ) und Eingliederungserfolge und fiskalische Effekte (qualitativ) erfaßt werden. Der Beitrag stellt die Ergebnisse zweier Fallstudien für die Städte Köln und Stuttgart vor, in denen die praktische Umsetzung erfolgte. Die Analysen zeigen, dass die Zusammenarbeit zwischen Agentur für Arbeit und Kommune bei der Reintegration von Langzeitarbeitslosen erfolgreich und lohnenswert sein kann: Durch gemeinsame adressatenspezifische Maßnahmen ist es möglich, auch Arbeitslose mit vermittlungshemmenden Merkmalen in das reguläre Erwerbsleben zu reintegrieren. Darüber hinaus fällt auch die fiskalische Bilanz insgesamt positiv aus, gleichwohl abhängig von gewählten Kostenverteilungsschlüsseln. Nicht zuletzt schätzt die Mehrheit der Betroffenen die aktiven Fördermaßnahmen als Erfolg ein und plädiert für eine Fortführung, sofern Teilnehmerspezifika angemessen berücksichtigt werden. Die Ergebnisse der Studie sind auch ein Plädoyer für möglichst früh einsetzende Aktivitäten der Beschäftigungsförderung. Außerdem zeigen die Analysen, dass ein erheblicher Teil der Langzeitarbeitslosen leistungsgemindert ist, insbesondere durch gesundheitliche Einschränkungen. Dafür werden niederschwelligere Lösungen, u.a. öffentlich subventionierte, sozialversicherungspflichtige und (berufs-)pädagogisch begleitete Arbeitsstellen, empfohlen, um Wege in das reguläre Erwerbsleben offenzuhalten und um vorhandenes Leistungsvermögen von Langzeitarbeitslosen für gesellschaftliche sinnvolle Aufgaben nutzbar zu machen. (BIBB2)
dc.description.versionreferiert
dc.format.extentS. 112-123
dc.format.illustrationLiteraturangaben
dc.identifier.urihttps://bibb-dspace.bibb.de/handle/BIBB/743325
dc.language.isode
dc.relation.ispartofZeitschrift für Berufs- und Wirtschaftspädagogik
dc.relation.ispartofvolume101 (2005), H. 1
dc.rightsNamensnennung-NichtKommerziell-KeineBearbeitung 3.0 Deutschland*
dc.rights.urihttps://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/*
dc.subject.classificationG 1.2.2.4 Arbeitslosigkeit
dc.subject.classificationG 1.3.3.4 Wiedereingliederung
dc.subject.classificationS 4 Kosten & Finanzierung
dc.subject.classificationL 6.2.3 Evaluation
dc.subject.otherLangzeitarbeitsloser
dc.subject.otherBeschäftigungsförderung
dc.subject.otherArbeitsmarktpolitik
dc.subject.otherBerufliche Reintegration
dc.subject.otherKosten-Nutzen-Analyse
dc.subject.otherFallstudie
dc.titleKosten und Nutzen gemeinsamer gemeinsamer Beschäftigungsförderung für Langzeitarbeitslose : eine exemplarische Bilanz beruflicher und fiskalischer sowie individueller Erfolgsgrößen
dc.typeElektronische Ressource
dc.typeZeitschriftenaufsatz

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