Betriebliche Personalpolitik bei heterogenen Arbeitsmärkten
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149751
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Abstract
"Der Beitrag zeigt auf, welche Flexibilisierungspotenziale sich für Unternehmen ergeben, um auf die stetig steigenden Anforderungen an alle Arbeitsmarktakteure und die damit verbundene Heterogenisierung des Arbeitsmarktes reagieren zu können. Dabei wird die betriebliche Nachfrage nach zwei Personengruppen, nämlich weiblichen und älteren Arbeitskräften, besonders in den Blick genommen. Zudem werden zwei unternehmerische Handlungsfelder untersucht, die aus Sicht der Autoren die meisten Flexibilisierungspotenziale bieten: die Weiterqualifikation der Beschäftigten und die Nutzung flexibler Beschäftigungsverhältnisse in Form von Leiharbeit und befristeten Verträgen. Basierend auf Analysen umfangreicher Unternehmens- und Individualdatensätze zeigt sich, dass die Veränderungen des technologischen und organisatorischen Wandels zum Vorteil von Frauen sowie jüngeren Arbeitnehmern, jedoch zum Nachteil der Männer und älterer Arbeitnehmer auszufallen scheinen. Der Einsatz von Weiterbildung, befristeten Verträgen und Leiharbeit zeigt positive Effekte, sowohl für Unternehmen wie auch die Beschäftigten. Die vorgestellten Ergebnisse ermöglichen es Unternehmen, effektiver auf eventuellen demografische und arbeitsangebotsbedingte Engpässe reagieren zu können." (Autorenreferat, BIBB-Doku)