Dualität und Kooperation in der beruflichen Bildung

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Abstract

Die Lernortkooperation bleibt trotz zahlreicher Modellversuche weit hinter den Erfordernissen einer funktionierenden Berufsausbildung zurück. So sind Anlässe für Lehrer und Ausbilder, den Kontakt zueinander zu suchen, Lernschwierigkeiten und Disziplinprobleme; zeitliche und organisatorische sowie die inhaltliche Abstimmung sind dagegen eher selten Anlass für Kontakte. Vor diesem Hintergrund stellt der Autor Überlegungen an, wie aus einer dualen eine dual-kooperierende Berufsbildung werden kann. Er befürwortet vor allem eine koordinierende plurale Steuerung der beruflichen Bildung und eine damit einhergehende Ausweitung der lokalen Gestaltungsspielräume bei der Entwicklung von Berufsbildern und Ausbildungsordnungen. Außerdem hält er die Etablierung verbindlicher Formen der Zusammenarbeit zwischen Lehrern und Ausbildern für sinnvoll. Kooperation sieht Rauner als eine strategische Ressource der Region in der Berufsausbildung. Außerbetriebliche Formen könnten in dem Maße abgebaut werden, indem Ausbildungspartnerschaften entstehen. Darüber hinaus sollte die kostenintensive Auftragsausbildung abgebaut werden. Zwischenbetriebliche Ausbildungskooperation ermögliche nicht nur eine vollständige betriebliche Berufsausbildung, sondern erweitere zusätzlich den beruflichen Horizont der Auszubildenden. (BIBB-Doku)

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