Fachkräftesicherung in Handwerksbetrieben : empirische Analyse der Entscheidung junger Fachkräfte für Handwerk oder Industrie
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156145
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Deutsches Handwerksinstitut
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München
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Abstract
Handwerksbetriebe verfolgen zahlreiche Lösungsansätze, um dem Fachkräftemangel zu begegnen. Eine der wichtigsten Strategien besteht im Stoppen der Abwanderungstendenzen und der Bindung der Fachkräfte, insbesondere der Bindung von jungen Fachkräften am Ende ihrer Ausbildung an der zweiten Schwelle. Vor diesem Hintergrund untersucht die Arbeit die Bindung von Auszubildenden zur Fachkräftesicherung im Handwerk und geht dabei der Frage nach, von welchen Einflussfaktoren die Entscheidung von Auszubildenden zwischen Handwerks- und Industriesektor beim Eintritt in den Arbeitsmarkt abhängig ist. Angesichts des Fachkräftemangels interessiert dabei, ob und warum ein Auszubildender im Handwerkssektor bleibt, d.h. weiter im Ausbildungsbetrieb oder einem anderen Handwerksunternehmen bleibt. Die Analyse wird dabei um handwerksspezifische Entscheidungsdeterminanten ergänzt und deren Gültigkeit im Entscheidungsprozess der Auszubildenden beim Eintritt in den Arbeitsmarkt empirisch überprüft. Zudem erlaubt die Analyse einen Vergleich der Entscheidungsdeterminanten der Auszubildenden beim intendierten und realisierten Übergang in den Arbeitsmarkt. Im Fokus stehen ausschließlich freiwillige Wechsel von Auszubildenden aus den Gewerken Bäcker, Feinwerkmechaniker, Friseur, Installateur und Heizungsbauer, Kraftfahrzeugmechatroniker, Maurer-/Betonbauer, Metallbauer und Zahntechniker. Die Ergebnisse der Analyse liefern Ansatzpunkte für Maßnahmen zur Fachkräftesicherung in der Praxis. (BIBB-Doku)