Eine Zwischenphase der reformerischen Verschlimmbesserung? : Ein neues Narrativ zur Weiterbildung im Entstehen
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In einem früheren Beitrag hatte der Autor in einem Artikel von einer Gegenwartspraxis eines "lebenslangen Lernen(s) 3.0 und der Notwendigkeit einer neuen "Erzählung und Praxis der Weiterbildung" geschrieben. Zielgruppengenaue, auf die Anforderungen des Arbeitsmarktes verengte und detailregulierte Weiterbildung werde den aktuellen gesellschaftlichen und ökonomischen Anforderungen sowie den Bedürfnissen und Interessen der Lernenden nicht gerecht. Stattdessen brauche es eine neue Weiterbildungspolitik, welche den Autonomiebegriff zur Leitidee erheben könne. "Die Autonomie der potentiell Lerninteressierten, aber auch die Autonomie der Weiterbildungseinrichtungen und des professionellen Personals gilt es zu stärken. Beides sind zwei Seiten einer Medaille." Der aktuelle Beitrag knüpft hieran an. Seither hat es eine Reihe von Entwicklungen gegeben, die für Käpplinger Teil einer "regressiven Moderne" sind. Einerseits sieht er Fortschritte z. B. durch den Bedeutungszuwachs von Weiterbildung, teilweise neue Probleme, insbesondere durch die "strategische Komplexitätsreduktion" in der Nationalen Weiterbildungsstrategie auf die berufliche zu Lasten der politischen und kulturellen Weiterbildung. (Hrsg.; BIBB-Doku)
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