Learning-conducive work : a survey of learning conditions in Norwegian workplaces
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Office for Offical Publications of the European Communities
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Luxembourg
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Abstract
Vor dem Hintergrund einer großen Reform des Systems der Weiterbildung und des lebenslangen Lernens, genannt Kompetenz-Reform, wurde in Norwegen die Lernförderlichkeit von Lernen am Arbeitsplatz untersucht. Es wurden Interviews in 11 Unternehmen durchgeführt sowie Fragebögen von 1.300 Mitarbeitern im privaten und zum Vergleich 200 im öffentlichen Sektor ausgefüllt. Es ergab sich, dass die lernintensivsten Arbeitsplätze in der Erdölindustrie, in Bergwerken und im Finanzsektor zu finden sind, die am wenigsten lernintensiven im Hotel- und Gaststättengewerbe, außerdem Teilzeitarbeitsplätze. Wer schon gut ausgebildet ist, hat bessere Chancen auf einen lernförderlichen Arbeitsplatz. Als wichtigstes Motiv für den Erwerb neuer Kompetenzen wurde der Wunsch ermittelt, in der eigenen Arbeit besser zu werden, daneben, Karriere zu machen und mehr Geld zu verdienen. Zu den Faktoren, die das Lernen in der Arbeit fördern, gehören: hohe Ansprüche von Kunden, Vorgesetzten, Kollegen; stark ausgeprägte technologische, organisatorische und arbeitsmethodische Veränderungen; hohe organisatorische Verantwortung; viele arbeitsbedingte externe Kontakte; gute Feedback-Möglichkeiten; Unterstützung und Ermutigung für das Lernen von Seiten des Managements; Nutzen der erworbenen Kompetenzen (z. B. bessere Bezahlung, Karrieremöglichkeiten). (BIBB)