Entrepreneurship - Mode oder Motor?
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Abstract
"In den westlichen Ländern ist eine signifikante Zunahme von Unternehmensgründungen zu verzeichnen. Als kausale Kräfte dafür scheinen namentlich neue Technologien ("enabler"), die Aufbruchstimmung nach den Rezessionsjahren sowie die Entstehung einer unternehmerischen Kultur zu wirken. Mittlerweile tragen die Hochschulen dieser Entwicklung Rechnung, indem sie ihre Lehrprogramme adjustieren und entrepreneurship-Lehrstühle schaffen, welche sich vornehmlich mit Gründungsfragen befassen. Der Begriff Entrepreneurship steht denn auch für die Identifikation und die Nutzung von Marktchancen durch Unternehmensgründer. Bereits vor zwei Jahrzehnten wurde das Entrepreneurship thematisiert, es kann daher kaum von einem Zeitgeistphänomen gesprochen werden. Vielmehr mobilisiert "Entrepreneurship" eine Kraft, die positive ökonomische, gesellschaftliche und psychologische Veränderungen generiert und in diesen Bereichen bedeutende Auswirkungen gezeitigt hat. Trotz dieser optimistischen Beurteilung besteht das inhärente Risiko des Scheiterns von Unternehmensgründungen. Daher besteht Anlass für die Universitären, durch Vermittlung von Wissen und Instrumenten, welche für den Gründungserfolg kritisch sind, eine gewichtige Rolle bei der Förderung des Unternehmertums zu spielen." (Autorenreferat, IAB-Doku)