Stellenanalyse Umwelt und Beruf 1993/94 : eine Kurzstudie zu den Qualifikationsanforderungen im Spiegel des Stellenmarktes

item.page.bibb.id

101037
Loading...
Thumbnail Image

Date

Journal Title

Journal ISSN

Volume Title

Publisher

item.page.bibb.publisherplace

München

item.page.bibb.participation

item.page.bibb.citedinbibb

item.page.bibb.researchfocus

item.page.bibb.reviewof

item.page.bibb.citationdr

Abstract

"Mehr als 11 000 Stellenanzeigen in Tages- und Fachzeitschriften wurden nach über 100 Kriterien ausgewertet, um die Arbeitsmarktrelevanz von Umweltberufen und -qualifikationen festzustellen. Etwa 200 Inserenten wurden befragt, nach welchen Kriterien sie die Neueinstellungen vorgenommen haben. Knapp 3% der Anzeigen liessen einen konkreten Bedarf nach Umweltqualifikationen erkennen. Hochgerechnet bedeutet dies einen jährlichen Bedarf von rund 40 000 Mitarbeitern. Damit ist die Nachfrage der absoluten Anzahl nach - im Vergleich zum Vorjahr - konstant. Bei einem insgesamt stark rückläufigen Stellenangebot konnten die Umweltberufe ihren Anteil um 8% steigern. Die grösste Nachfrage besteht nach wie vor im öffentlichen Dienst. Auffallend ist das Vordringen von Dienstleistungsunternehmen (Ingenieurbüros und Unternehmensberatungen), die zunehmend als Konkurrenten zu reinen Umweltdienstleistungsunternehmen auftreten. Neu aufgenommen in die Stellenanalyse wurde eine Auswertung nach regionalen Gesichtspunkten. Sie zeigt, dass in der Region Ost (neue Bundesländer einschliesslich Berlin) bezogen auf die Einwohnerzahl die höchste Nachfrage besteht. Den höchsten Zuwachs im Stellenbedarf haben 'Mischberufe' zu verzeichnen. Gefragt sind demnach Basisausbildungen ergänzt um umweltspezifische Qualifikationen. Ingenieure mit Management- oder Beratungsqualifikationen erfüllen dieses Mischprofil am ehesten. Auswertungen nach der Art der Tätigkeit belegen, dass Aufgaben im Bereich der Managementfunktion am stärksten zugenommen haben, während die rein technisch orientierten Aufgaben dem Anteil nach rückläufig sind. Unterteilt nach den verschiedenen Umweltschutzbereichen wird der Abfall- und Wasserwirtschaft die höchste Bedeutung beigemessen. Die gerade in den neuen Bundesländern anstehenden Altlastensanierungen haben zu einem kräftigen Nachfrageplus in diesem Bereich geführt. An fachübergreifenden Kenntnissen und Fertigkeiten werden Fremdsprachen, EDV, Führungswissen und Betriebswirtschaft verlangt. An fachspezifischen Themen dominiert neben den Umweltmedien, Umwelttechnik und -recht. Mehr als 70% der Einstellungen wurden in Unternehmen bis zu 500 Mitarbeitern vorgenommen. Ingenieure mit Universitäts- oder TH-Diplom und durchschnittlich mehr als 5-jähriger Berufserfahrung wurden am häufigsten eingestellt. Die 'Frauenquote' liegt bei mageren 5%." (Autorenreferat, IAB-Doku)

Description

Keywords

Citation

item.page.bibb.voevzlink

item.page.bibb.additionallink

Collections

Endorsement

Review

Supplemented By

Referenced By