Frauen in ungeschützten Beschäftigungsverhältnissen

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Dortmund

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Abstract

"Nach einer kurzen Darstellung der Einflussfaktoren und Ausprägungen der Benachteiligung von Frauen im Erwerbsleben, deren zentrale Ursache in er geschlechtsspezifischen Arbeitsteilung in der Gesellschaft gesehen wird (Teil A), erfolgt in Teil B eine Darstellung der besonderen Betroffenheit von Frauen durch ungeschützte Beschäftigungsverhältnisse. Im folgenden stehen dann exemplarisch für die vielfältigen Formen ungeschützter Beschäftigungsverhältnisse Teilzeitarbeit und geringfügige Beschäftigung im Mittelpunkt, von denen Frauen in besonderem Masse betroffen sind. In Teil C soll dabei die grundsätzliche Problematik von Teilzeitarbeit, die insbesondere in der meist nicht- existenzsichernden Entlohnung und den gesellschaftlichen Zwängen, unter denen Frauen sie eingehen, besteht, in einigen wesentlichen Aspekten dargestellt werden. In Teil D stehen die besonderen Probleme der geringfügigen Beschäftigung im Vordergrund. Es wird aufgezeigt, dass die Vorteile dieser Beschäftigungsform weit überwiegend auf Arbeitgeberseite liegen und von einer Freiwilligkeit der betroffenen Frauen, gerade ein solches Arbeitsverhältnis einzugehen, in vielen Fällen nicht die Rede sein kann. Aufgrund der schlechten Arbeitsbedingungen, die anhand des Gebäudereinigerhandwerks und des Einzelhandels näher beleuchtet werden, und der unzureichenden sozialen und materiellen Absicherung der geringfügig Beschäftigten erscheint eine Abschaffung der Sozialversicherungsfreigrenzen dringend geboten. Die diesbezüglichen Vorschläge des DGB und der SPD werden vorgestellt und in ihren Auswirkungen diskutiert. In Teil E werden den derzeitigen Deregulierungs- und Flexibilisierungsstrategien die Grundzüge eines fortschrittlichen und emanzipatorischen Arbeitszeitkonzepts entgegengesetzt, das geeignet erscheint, Frauen von dem faktischen Zwang zur Teilzeitarbeit zu befreien und darüber hinaus humanere Arbeits- und Lebensbedingungen für Frauen und Männer zu schaffen." (Autorenreferat)

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Zugl.: Dortmund, Univ., Dipl.-Arbeit, 1989

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