Technische Bildung in der Erwachsenenbildung : Studie zum Projekt: "Initiative Technische Bildung"
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183270
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Abstract
In ihrer Bestandsaufnahme zur Situation der technischen Bildung im Bereich der Erwachsenenbildung stellen die Autoren zwei gegensätzliche Tendenzen fest. Einerseits spielt technische Bildung in der organisierten Erwachsenenbildung (Volkshochschulen, konfessionelle Träger etc.) kaum eine Rolle. Hier hat sowohl die Anzahl als auch die Dauer der Kurse in den letzten Jahren deutlich abgenommen. Auf der anderen Seite ist bei den "nicht-organisierten", eher "erlebnisorientierten" öffentlichen wie kommerziellen Angeboten ein regelrechter Boom zu verzeichnen. Technikmuseen, "Science-Center", Wissenschaftsformate in Druck- und elektronischen Medien sowie Wissenschaftsevents wie etwa Wissenschaftsnächte und -wochen erfreuen sich eines sehr regen Zuspruchs. Als neue Akteure in der Erwachsenenbildung im Bereich der technischen Bildung identifizieren Conein und Lenartz verstärkt Universitäten. Diese beginnen im Bereich der allgemeinen wissenschaftlich-technischen Weiterbildung verstärkt Angebote für Erwachsene zu entwickeln. Im internationalen Bereich hat sich "Public Understanding of Science" (PUS) zu einem etablierten Forschungs- und Gestaltungsfeld für technische Aspekte der allgemeinen Weiterbildung entwickelt. Deutsche Akteure sind allerdings in diesen Entwicklungen kaum präsent. Insgesamt lässt sich feststellen, dass Deutschland in Bezug auf die technische Bildung in der allgemeinen Erwachsenen- und Familienbildung keine Vorreiterrolle hat, sondern im internationalen Vergleich konzeptionell wie quantitativ eher zurückfällt. (Textauszug; BIBB-Doku)