Das Engagement der Hochschulen in der Weiterbildung : Situation und Perspektiven . Mit Ausblick auf die Lage in Grossbritannien und den USA
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Hannover
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Abstract
Die mit Förderung der EG-Kommission durchgeführte Untersuchung zielte darauf ab, "auf empirischer Grundlage aktuelle Informationen zur derzeitigen Situation und zu Entwicklungsperspektiven der Hochschul-Weiterbildung bereitzustellen." In zwei schriftlichen Befragungen (Mai 1988 bis Januar 1989) wurden zunächst auf zentraler Hochschulebene die komplexen Weiterbildungs-Studiengänge erhoben (einbezogen waren 207 Hochschulen, darunter 96 Fachhochschulen); in einem zweiten Schritt wurden Weiterbildungs- Einzelveranstaltungen erhoben. Die breit angelegte Bestandsaufnahme quantitativer und qualitativer Daten zur wissenschaftlichen Weiterbildung sollte "es erlauben, fundierte Aussagen zu Umfang, Zielen, Präsentationsformen, Zulassungsvoraussetzungen und Abschlüssen, der Klientel der Weiterbildung sowie ihrer Finanzierung zu machen. Die Ergebnisse der Erhebung, die zum ersten Mal seit zehn Jahren einen umfassenden Überblick über das Engagement der Hochschulen in der Weiterbildung gibt und darüber hinaus erstmals sämtliche Formen der von den Hochschulen durchgeführten Weiterbildung einbezieht, verdeutlichen, dass sich die Hochschulen der Bundesrepublik Deutschland trotz widriger Umstände bereits in stärkerem Masse der Weiterbildung angenommen haben, als allgemein angenommen wird. Sie zeigen aber auch, dass noch erhebliche Hindernisse - nicht nur im Hinblick auf die Überlast aus dem Erststudium, sondern beispielsweise auch hinsichtlich der Akzeptanz der Weiterbildung als einer genuinen Aufgabe der Hochschulen - zu überwinden sind, um die Weiterbildung zu einer 'Routine-Aufgabe' der Hochschulen zu machen." (IAB2)