Industrie 4.0 - Risiko oder Chance?
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Abstract
Ausgehend von den in der gesellschaftlichen Diskussion benutzten Schlagwörtern "Digitalisierung", "Arbeitswelt 4.0" oder "vierte industrielle Revolution" skizziert der Direktor des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) die Entwicklungen, die in den kommenden Jahren und Jahrzehnten auf den Arbeitsmarkt zukommen werden und wie Betriebe sich vor dem Hintergrund des Stellenabbaus in manchen Bereichen hierauf vorbereiten können. Möller geht dabei auf Substituierbarkeitspotenziale in unterschiedlichen Berufssegmenten ein. So könnten in Fertigungsberufen schon heute rund 70 Prozent der Tätigkeiten durch Computer oder computergesteuerte Maschinen übernommen werden, während in Dienstleistungsberufen und dort, wo Beschäftige ein hohes Maß an sozialen und kommunikativen Kompetenzen aufweisen müssen, diese Potenziale gegen Null tendieren. Als beste Präventionsmaßnahme, den anstehenden Strukturwandel zu bewältigen, sind seiner Meinung nach die Vermittlung einschlägiger Kompetenzen in den Bereichen IT und digitale Medien sowie Kritik- und Entscheidungsfähigkeit, Arbeiten im Team und die Fähigkeit zu flexiblem Wissenserwerb. (BIBB-Doku)