Qualifizierung Geringqualifizierter aus betrieblicher Sicht
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Abstract
Der Fachkräftemangel wird für die Unternehmen in Bayern zunehmend spürbar. Eine aussichtsreiche Möglichkeit für Unternehmen, den Fachkräftemangel zu überwinden, bietet sich mit der Erschießung von Qualifizierungsreserven an- und ungelernter Mitarbeiter, deren fachliches Potenzial zunächst nicht wahrgenommen wird. Ziel der Nachqualifizierung ist der Erwerb eines anerkannten Berufsabschlusses. Als wichtigster Grund für die Nachqualifizierung werden von etwa der Hälfte der Unternehmen steigende Anforderungen im Bereich der einfachen Arbeit gesehen. In der Praxis findet aber vorausschauende Qualifizierung An- und Ungelernter noch kaum statt. Die meisten Unternehmen beschränken sich auf traditionelle Qualifizierungsformen im Helferbereich wie Anlernen am Arbeitsplatz oder kurzfristig angelegte interne Schulungen. Probleme liegen vor allem darin, die Qualifizierung in die betrieblichen Abläufe zu integrieren. Viele Unternehmen schätzen auch das Lernpotenzial der Zielgruppe als gering ein. Dies sind Ergebnisse einer Unternehmensumfrage in Bayern zur Qualifizierung An- und Ungelernter. Betriebliche Gründe für die Qualifizierung An- und Ungelernter, Hemmnisse bei der Qualifizierung und der Beratungs- und Unterstützungsbedarf der Unternehmen wurden erfragt. (BIBB-Doku)