Erwachsenenbildner zwischen wissenschaftlich-professionellem Selbstverständnis und institutionellen Anpassungsanforderungen : empirisch-analytisch begründete Überlegungen zur Konzeptionierung erwachsenenpädagogischer Studiengänge

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München u.a.

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Abstract

Die im Rahmen eines Forschungsprojekts an der Universität Klagenfurt entstandene Arbeit zielte darauf ab, Erfahrungen und empirisches Material zu erwachsenen-pädagogischen Studiengängen im deutschsprachigen Raum zu erfassen und "im Hinblick auf mögliche Studiengänge in Klagenfurt auszuwerten." Dazu werden die historisch-politische Entwicklung der Erwachsenenbildung in der Bundesrepublik Deutschland, der ehemaligen DDR, in der Schweiz und in Österreich nachgezeichnet und unterschiedliche Formen der erwachsenenpädagogischen Qualifizierung an Universitäten und Hochschulen der Bundesrepublik Deutschland dargestellt. Besonderes Augenmerk richtet sich auf die qualitative Erfassung der Erfahrungen, die mit diesen Ausbildungswegen gemacht wurden. "Es wird versucht, anhand von Einzelfallstudien und den Ergebnissen einer Befragungsaktion bei AbsolventInnen des Studienschwerpunktes Erwachsenenbildung, den Erfahrungen mit der eigenen Ausbildung hinsichtlich Arbeitsplatzanforderungen nunmehr aus Praxissicht analytisch nachzugehen. Insofern als die AbsolventInnen keine ausbildungsadäquate Tätigkeit ausüben, wird versucht, ihre spezifischen Erfahrungen bei der Suche nach einer Stelle zu ermitteln, auch hier bezogen auf die Studienausbildung. Es wurden alle DozentInnen der Lehrstühle Erwachsenenbildung bzw. Weiterbildung bundesdeutscher Universitäten und Hochschulen angeschrieben und sowohl zu Einzelheiten entsprechender Studiengänge als auch zu ihren Erfahrungen hinsichtlich StudentInnenpopulation, deren Interessen und Arbeitsmarktchancen befragt. Das Untersuchungsinteresse lag darin, letztere in Relation zu den Studiengangsintentionen zu setzen, nach denen ebenfalls gefragt wurde." In einem Nachwort (von E. Prokop) werden die Ambivalenzen erwachsenenpädagogischer Studiengänge aufgezeigt, in denen sich "das Spannungsfeld zwischen dem an Wissenschaft orientierten Selbstverständnis professioneller Erwachsenenbildner und den Anforderungen der institutionalisierten Arbeitsbereiche" spiegelt. (IAB2)

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