Arbeits- und Ausbildungsbedingungen in der Tourismuswirtschaft : Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Markus Tressel, Beate Müller-Gemmeke, Priska Hinz (Herborn), weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 17/6198)

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Die Arbeits- und Ausbildungsbedingungen in der Tourismuswirtschaft sind eindeutig verbesserungswürdig. Die Vertragsauflösungsquoten durch Auszubildende liegen deutlich über dem Durchschnitt. Als Gründe werden genannt: harte Arbeit, viele unbezahlte Überstunden und mangelnde fachliche Anleitung. Nach einem Forschungsprojekt des BIBB "Ausbildung aus Sicht der Auszubildenden" wurden angehende Köche/Köchinnen befragt. Demnach liegt die Gesamtqualität der Ausbildungen im Mittelfeld. Einige Berufe des Hotel- und Gaststättengewerbes weisen 2009 hohe Abbrecherquoten auf (39 bis 44%). Als Begründung wird u.a. abgegeben, dass der Beruf nicht passend ist. Deshalb ist die Berufsorientierung ein wichtiger Baustein bei der Berufswahl. Durch das 2008 aufgelegte Programm der Bundesregierung "Maßnahmen zur Verbesserung der Berufsorientierung in überbetrieblichen Berufsbildungsstätten" erhalten vor allem Hauptschüler einen ersten Einblick in verschiedene Berufe. Während der Ausbildung gibt es auch in besonderen Fällen ausbildungsbegleitende Maßnahmen durch die BA, um Ausbildungsabbrüche zu vermeiden. (BIBB-Doku)

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