Verbleib der Teilnehmenden an Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen (BvB) in Berufsbildungswerken 2009
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147441
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Abstract
Die Autoren fassen Ergebnisse und Bewertungen des Monitorings zum Verbleib der Teilnehmer an BvB-Maßnahmen in Berufsbildungswerken zusammen, das seit 2005 die Wege der Beginnjahrgänge verfolgt. Wesentliche Ergebnisse 2009 sind, dass die Ausbildungschancen der BvB-Teilnehmer mit gut 64 Prozent weit über den Übergangsquoten vergleichbarer Angebote, z.B. schulischer Berufsvorbereitungsjahre liegen. Mehr als 80 % münden in eine betriebliche oder überbetriebliche Ausbildung. Diese Übergangsquote spricht dafür, dass sich das BvB-Konzept an Berufsbildungswerken bewährt hat, eine berufsqualifizierende Anschlussperspektive zu sichern. Der vorzeitige Abbruch der Maßnahmen sind gegenüber 2008 um insgesamt 5 Prozentpunkte zurückgegangen. Für diese Gruppe hat sich aber das Risiko erhöht, nach der BvB ohne Arbeit oder Ausbildug zu bleiben. Abbruch begünstigende Faktoren, die Hinweise auf einen besonders intensiven Förderbedarf geben, sind fehlende Internatsunterbringung, ungünstige schulische Voraussetzungen, fehlender familiärer Rückhalt, Migrationshintergrund, Lernbehinderungen, psychische Behinderungen, psychosomatische Erkrankungen. (BIBB-Doku)