Berufliche Bildung von benachteiligten jungen Menschen : Diskussionspapier. Beschluss des GEW-Hauptvorstands vom 13. November 1999
item.page.bibb.id
15609
Loading...
Date
Authors
Journal Title
Journal ISSN
Volume Title
Publisher
item.page.bibb.publisherplace
Frankfurt/Main
item.page.bibb.participation
item.page.bibb.citedinbibb
item.page.bibb.researchfocus
item.page.bibb.reviewof
item.page.bibb.citationdr
Abstract
Die GEW legt mit dem Diskussionspapier Eckpunkte und Kriterien für die berufliche Bildung von benachteiligten Jugendlichen vor. Im ersten Teil werden die spezifischen sozialen und arbeitsmarktlichen Probleme von benachteiligten jungen Menschen beschrieben und die derzeitige Praxis der Benachteiligtenförderung bewertet. Im zweiten Teil des Papiers werden die Eckpunkte und Forderungen der GEW vorgestellt. Die GEW plädiert darin für ein Konzept von verschiedenen, miteinander zu vernetzenden Lösungsansätzen, die über die Erstausbildung hinausgehen und die allgemeine Bildung und die Weiterbildung einbeziehen. Ein solches Konzept sollte die folgende Ebenen umfassen: die Prävention von erschwerten und sozial ausgrenzenden Lebenslagen, eine qualifizierte Ausbildung für alle als prioritäres Ziel, die soziale Integration und Persönlichkeitsstabilisierung, die Verhinderung von Arbeitslosigkeit und ggf. Nachqualifikation. Strukturell vorgegebene Unübersichtlichkeit und unterschiedliche Zuständigkeiten in der Benachteiligtenförderung machen darüber hinaus aus Sicht der GEW bundes- und landesweite sowie regionale Abstimmungen und eine bessere Zusammenarbeit zwischen den Akteuren (Schulen, Arbeitsverwaltung, Jugendberufshilfe, Landesbehörden, Kommunen, Kammern) erforderlich. (BIBB2)