Übergänge von der Schule in den Beruf : Deutschland und USA im Vergleich

bibb.id103586
dc.contributor.authorBüchtemann, Christoph F. [Verfasser]
dc.contributor.authorSchupp, Jürgen [Verfasser]
dc.contributor.authorSoloff, Dana J. [Verfasser]
dc.coverage.spatialDE
dc.date.accessioned2018-12-17T12:42:22Z
dc.date.available2018-12-17T12:42:22Z
dc.date.issued1993
dc.description.abstract"Der Beitrag berichtet über die Ergebnisse einer vergleichenden Untersuchung des Übergangsverhaltens deutscher und amerikanischer Jugendlicher von der Schule in den Beruf. Anhand repräsentativer Längsschnittdaten wurden für beide Länder die anschliessenden Ausbildungs- und Karrierewege verschiedener Schulabgangskohorten über einen Zwölfjahreszeitraum miteinander verglichen. Die Ergebnisse zeigen, dass aufgrund der starken Einbeziehung von Betrieben in den beruflichen Qualifizierungsprozess wie auch aufgrund der ausgeprägten Signalfunktion allgemein anerkannter Ausbildungsabschlüsse das deutsche Ausbildungssystem eine deutlich bessere Abstimmung zwischen Qualifikationsangebot und nachfrage gewährleistet. Dies zeigt sich vor allem in den - im Vergleich zu den USA - erheblich geringeren Arbeitslosigkeitsrisiken deutscher Schulabgänger sowie in einem hohen Anteil von Jugendlichen, die nach der Ausbildung einen ihrem Ausbildungsniveau entsprechenden Arbeitsplatz finden. Im längeren zeitlichen Verlauf jedoch hat die das deutsche System kennzeichnende starke Betonung hierarchisierter Ausbildungszertifikate eine dauerhafte Festschreibung von Arbeitskräften auf bestimmte Positionen in der beruflichen und gesellschaftlichen Statushierarchie zur Folge. Letztere steht in starkem Kontrast zum weitaus offeneren amerikanischen System und gerät zunehmend in Widerspruch zu den eher individualistischen Lebensentwürfen der jüngeren Generation. Aus den langfristig fortbestehenden erheblichen Lohndifferentialen zwischen betrieblich Ausgebildeten einerseits und Akademikern andererseits erklären sich die abnehmende Attraktivität vor allem gewerblicher Ausbildungsgänge im Rahmen des deutschen 'dualen Systems' und die anhaltende Tendenz zur Alternativoption Abitur und Hochschule. Der Beitrag schliesst mit einer Diskussion bildungspolitischer Reformperspektiven in beiden untersuchten Ländern." (Autorenreferat)
dc.format.extentS. 507-520
dc.identifier.urihttps://bibb-dspace.bibb.de/handle/BIBB/718721
dc.language.isode
dc.relation.ispartofMitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung
dc.relation.ispartofvolume26 (1993), H. 4
dc.subject.classificationP 2.1 Schulabgänger
dc.subject.classificationG 1.3.2.2 Übergänge
dc.subject.classificationG 1.3.2.2.3 Zweite Schwelle, in Arbeit
dc.subject.classificationG 1.3.3 Bildungs- & Erwerbsbiografien
dc.subject.classificationG 2.3.2 Arbeits- & Beschäftigungsverhältnisse
dc.subject.classificationG 2.5.4 Qualifizierungs- & Ausbildungskonzepte
dc.subject.classificationG 1.3.3.1 Qualifikationsverwertung
dc.subject.classificationI 2.3.2 Nordamerika
dc.subject.otherSchulabgänger
dc.subject.otherBerufseinmündung
dc.subject.otherBerufsbildungssystem
dc.subject.otherBeschäftigungssystem
dc.subject.otherArbeitslosigkeit
dc.subject.otherRisiko
dc.subject.otherBildungsverlauf
dc.subject.otherBerufsverlauf
dc.subject.otherQualifikationsverwertung
dc.subject.otherQuantitative Angaben
dc.subject.otherUSA
dc.subject.other1973-1990
dc.titleÜbergänge von der Schule in den Beruf : Deutschland und USA im Vergleich
dc.typeText
dc.typeZeitschriftenaufsatz

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