Interkulturelle Kompetenz bei Jugendlichen entwickeln - (wie) geht das? : Entwicklung eines Trainingskonzepts im Rahmen von XENOS

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Das Bundesprogramm XENOS hat wesentlich zur Erprobung und Verbreitung interkultureller Trainings und Qualifizierungen beigetragen. Im Rahmen von XENOS wurde auch ein interkulturelles Kompetenztraining für Jugendliche in berufsvorbereitenden Maßnahmen beim bfz (Berufliche Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft) durchgeführt. Ausgangspunkt für die Konzeptentwicklung war die Frage, inwieweit die Förderung interkultureller Kompetenz bei Jugendlichen zur Integration beitragen kann. Anhand von zwei Beispielen aus der Praxis wird gezeigt, wie die herangezogenen theoretischen Konzepte von interkultureller Kompetenz in einzelne Unterrichtsbausteine integriert wurden. Bewährt hat sich ein kulturübergreifender theoretischer Ansatz. Die kulturspezifischen Anteile werden von den Teilnehmern als Experten für ihre Kultur selbst in die Unterrichtsinteraktion eingebracht. Im Verhältnis zu wissensorientierten Anteilen haben erlebnisorientierte Anteile Vorrang. Als entscheidend erachten die Autoren, nicht von idealistischen Konzepten auszugehen, die der vielschichtigen Lebenswirklichkeit der Jugendlichen nicht gerecht werden können. Ein interaktionistischer Ansatz auf der Grundlage eines beweglichen Kultur- und Identitätskonzepts könne hingegen zu kreativer Identitätsbildung und wechselseitiger interkultureller Bewusstheit beitragen. (BIBB-Doku)

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