Tarifliche Ausbildungsförderung begrenzt erfolgreich : eine empirische Wirkungsanalyse
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80037
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Abstract
"Seit Mitte der 90er Jahre haben die Gewerkschaften in zahlreichen Wirtschaftszweigen und Tarifbereichen tarifliche Regelungen zur Förderung der Ausbildung durchgesetzt. Damit reagierten die Tarifvertragsparteien auf eine sich seit der Rezession 1993/94 verschärfende Situation auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt für Jugendliche und junge ArbeitnehmerInnen. Auch auf der politischen Ebene spielte das Thema eine Rolle. Im Rahmen des "Bündnisses für Arbeit, Ausbildung und Wettbewerbsfähigkeit" vereinbarten die Beteiligten im Juli 1999: "Die Wirtschaftsverbände und Gewerkschaften werden sich...dafür einsetzen, dass in möglichst vielen Tarifverhandlungen ausbildungsfördernde Vereinbarungen zur Steigerung des Ausbildungsplatzangebotes getroffen werden." Der Beitrag skizziert die inhaltliche Struktur und Reichweite der Tarifbestimmungen und unterzieht ausgewählte Vereinbarungen einer genaueren Wirkungsanalyse. Er fasst Ergebnisse eines Forschungsprojekts zusammen, das das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut der Hans Böckler Stiftung (WSI) im vergangenen Jahr im Auftrag des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) durchgeführt hat." (Autorenreferat)