Bildung in ökonomischer Perspektive

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Abstract

"Die Perspektive, unter der Bildung in der Ökonomie betrachtet wird, ist eine individuelle. Als Motivation menschlichen Handelns gelten individuelle Nützlichkeitserwägungen, bei der Bildung vor allem die Absicht, ein höheres Einkommen zu erzielen. Die ökonomischen Ansätze erklären individuelle Bildungsinvestitionen vor allem unter Kosten-Ertrags-Aspekten. Ein angesichts der Kontroverse um mehr Markt oder mehr Staat im Bildungswesen wichtiger Tatbestand ist die Gleichsetzung der nutzengeleiteten individuellen Bildungsziele mit den Zielen des gesamten Bildungssystems, so dass ein Bias zugunsten produktiver Qualifikationen vorhanden ist. Aus dieser ökonomischen Perspektive sind Bildungsziele, die der Integration und der kulturellen Entwicklung dienen, theoretisch randständig. Die Gefahr besteht, dass sie bei einer ungünstigen ökonomischen Situation der Gesellschaft auch politisch ins Abseits geraten. (Autorenreferat)

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