Gender(a)symmetrie im MINT-Bereich : Kapitel 9

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Abstract

Der Frauenanteil ist in Deutschland in vielen technischen Studiengängen und Berufen besonders gering. Überraschend ist jedoch, dass in eher kleinen MINT-Studiengängen wie der Medizin, Umwelt- und Biotechnik die Frauenquoten jedoch überdurchschnittlich hoch sind. Diese Befunde lassen den Schluss zu, dass technisch talentierte Frauen offensichtlich eher Ingenieurberufe mit sozialen Sinnbezügen bevorzugen. Ist die Vermittlung des "sozialen Sinns" solcher Techniken und ihr Beitrag zum Wohlergehen der Menschen für Frauen ein Schlüssel zu einer höheren Attraktivität dieser Fächer? Könnte man diese Einsicht bei der Neugestaltung klassischer Ingenieurstudiengänge erfolgreich nutzen? Die bestehenden Förderprogramme und Angebote im MINT-Bereich haben bisher kaum einen Wachstumseffekt auf den Frauenanteil in MINT-Studiengängen bewirkt. Neben wichtigen Angeboten, die darauf zielen, das Selbstkonzept und die intrinsische Motivation der Mädchen zu erhöhen, seien auch Kooperationen und strukturelle Veränderungen zu diskutieren - so das Fazit der Autoren. (BIBB-Doku)

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