Migrantinnen und Migranten am Arbeitsmarkt : Bildung - Arbeit - Integration
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Abstract
Zugewanderte sind im Durchschnitt schlechter gebildet und häufiger arbeitslos als Einheimische und der Anteil von Migrant/innen ohne jeden Berufsabschluss liegt deutlich über dem Einheimischer. Die wesentliche Ursache für die 'Dauerbenachteiligung' der Migranten wird in Versäumnissen der Aufnahmegesellschaft bei der Integration gesehen. Eine Trendwende ist seit Beginn der neunziger Jahre erkennbar mit der Novellierung einiger Gesetze und in Nordrhein-Westfalen einer strategischen Integrationspolitik. Im Zentrum dieser Politik stehen Integration durch Bildung, Erziehung, berufliche Qualifizierung und Sprachförderung schon vor der Einschulung. Es werden verschiedene Handlungsfelder der Integration dargestellt, wozu auch die Förderung der Weiterbildung für Migranten gehört. Noch unterschätzen Migranten die Notwendigkeit des formal geprägten Weiterbildungssystems für eine sichere und qualifizierte Beschäftigung. (BIBB-Doku)