Aufwertung von Frauenarbeitsplätzen im Bereich sozialer und personenbezogener Dienstleistungen
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89256
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Gelsenkirchen
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Abstract
Soziale Dienste sind traditionell ein typisches Betätigungsfeld für Frauen. Dies hat sich auch im Zuge der zunehmenden Organisation sozialer Aufgaben in Erwerbsstrukturen nicht grundlegend geändert. Vor allem die Pflege alter und kranker Menschen sowie die Betreuung und Erziehung von Kindern sind vorrangig weibliche Arbeitsfelder, die trotz ihrer hohen Bedeutung für das gesellschaftliche Zusammenleben in grossen Teilen nur unattraktive Beschäftigung bieten. Das Diskussionspapier beschäftigt sich zum einen damit, den Stellenwert sozialer Dienstleistungen im Rahmen der Gesamtwirtschaft zu verorten, die Quellen ihrer Wachstums zu benennen und die Arbeitsbedingungen und - anforderungen beispielhaft an den Bereichen Altenpflege sowie Kinderpflege und -erziehung zu illustrieren. Zum anderen war es ein wesentliches Arbeitsziel, Hinweise auf Ansatzpunkte für die Erhöhung der beruflichen Attraktivität von kinder- und altenbezogenen Dienstleistungen zu geben und als eine wesentliche Herausforderung für die Gleichstellungspolitik die Schaffung von neuen Gestaltungskonzepten im Bereich sozialer Dienstleistungen anzuregen. (Autorenreferat, IAB-Doku)