Die Regulierung von Professionsgrenzen : Struktur und Entwicklungsdynamik von Gesundheitsberufen im internationalen Vergleich
item.page.bibb.id
91989
Loading...
Date
Authors
Journal Title
Journal ISSN
Volume Title
Publisher
Campus-Verlag
item.page.bibb.publisherplace
Frankfurt am Main u.a.
item.page.bibb.participation
item.page.bibb.citedinbibb
item.page.bibb.researchfocus
item.page.bibb.reviewof
item.page.bibb.citationdr
Abstract
Der deutsche Gesundheitssektor zeichnet sich im internationalen Vergleich durch einen sehr hohen Ärzteanteil am Gesundheitspersonal aus. Ziel der Arbeit ist es, die Ursachen für diese spezifische Form der medizinischen Arbeitsteilung zu erklären. Dabei werden zunächst Defizite und Probleme der Berufsstatistik in Deutschland, Grossbritannien und in den USA diskutiert. Dann wird der Stand der Forschung über das Verhältnis zwischen medizinischer Profession und den Assistenzberufen rekapituliert, um darauf aufbauend Folgerungen für die eigene Vorgehensweise abzuleiten. Daraus ergibt sich, dass den vergleichsweise breitesten Raum die Entstehung und die wesentlichen Grundzüge der Marktregulierung der nichtärztlichen Gesundheitsberufe einnehmen. Dem historischen Längsschnitt folgt dabei eine vergleichende Querschnittsanalyse, die nach verschiedenen Regulierungsebenen unterteilt ist. Im sich anschliessenden Kapitel werden selektiv jene Organisaitons- und Finanzierungsstrukturen untersucht, die eine Rolle für das Zustandekommen nationaler Personalstrukturen spielen. Ein Perspektivenwechsel folgt im vorletzten Kapitel, in dessen Mittelpunkt die Bedeutung interprofessioneller Beziehungen und der Einfluss der horizontalen Differenzierung der nichtärztlichen Gesundheitsberufe stehen. Die zusammenfassende Bewertung der empirischen Ergebnisse bildet den Abschluss der Untersuchung. (IAB2)