Arbeits- und Fachkräftebedarf der Schweiz bis 2060

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Basel

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"Bereits heute kann die Schweiz ihren Fachkräftebedarf nur durch entsprechende Zuwanderung decken. Die demografische Entwicklung lässt angesichts niedriger Geburtenraten und einer zunehmenden Lebenserwartung vermuten, dass der ausländische Arbeitskräftebedarf auch in Zukunft nicht sinkt, sondern möglicherweise sogar weiter ansteigt. Dies steht in Konflikt mit aktuellen Bestrebungen, die Zuwanderung zukünftig stärker zu beschränken. Ziel dieser Studie ist es deshalb, den zukünftigen Arbeits- und Fachkräftebedarf der Schweiz bis zum Jahr 2060 zu quantifizieren. Die Ergebnisse der Universität Basel zeigen, dass etliche Wirtschaftsbranchen bei starren Zuwanderungsquoten vor enorme Personalprobleme gestellt würden. Für zehn Berufsfelder hat die Arbeitsökonomin Conny Wunsch den Bedarf und die möglichen Rekrutierungspotenziale im Inland untersucht." Demnach zeichnet sich ein Engpass besonders in Pflegeberufen und im Gesundheitswesen ab. Hier würden allein bis ins Jahr 2030 rund 110 000 Stellen unbesetzt bleiben. Die Studie untersucht abschließend Mobilisierungspotenziale durch Steuerung der Berufswahl sowie durch Erhöhung der Erwerbsbeteiligung. (Textauszug, BIBB-Doku)

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