Adaptive adjustment of vocational aspirations among German youths during the transition from school to work

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Abstract

"The transition from school to work is a central developmental task with long-term implications for the financial and social status of individuals. We argue that dynamic adjustments of aspirations play a decisive role for a successful outcome of the school to work transition, particularly in the context of the German vocational training system. Latent growth curve analyses conducted on the self-reported occupational aspirations of German adolescents (N = 414) surveyed in a 5-wave longitudinal study during their senior school year support this assumption. Based on expectancy-value-models of achievement, we delineated an adaptive trajectory of aspirations as starting off with relatively high aspirations and subsequently gradually downgrading them until s is attained. Such a trajectory of adjustment should maximize both expectancy (i.e., probability of obtaining an apprenticeship position at all) and value (i.e., training position with promotion potential). Finally, we showed empirically that the trajectory conceptually proposed as most adaptive was characteristic for youth who reported phase-adequate goal engagement strategies as suggested by the life-span theory of control." (Autorenreferat, BIBB-Doku)
Der Beitrag untersucht, wie sich die Berufswünsche von Schülern beim Übergang von der Realschule zur Berufsausbildung ändern und infolgedessen die berufliche Entwicklung beeinflussen. Die empirische Basis bilden "die Daten einer Längsschnittstudie von insgesamt 414 Schülern von Berliner Realschulen der 9. und 10. Klasse bis zum Abschluss ihrer Berufsausbildung. Zu mehreren Zeitpunkten wurden ihre Berufswünsche und ihre beruflichen Entwicklungsstrategien gemessen. Dies können zum einen primäre Kontrollstrategien sein, wie z.B. die eigenen Ressourcen, Zeit und Mühe für die Bewerbung oder die Berufswahl zu investieren. Oder auch sekundäre Kontrollstrategien wie die Motivation. Im Ergebnis zeigt sich erwartungsgemäß, dass diejenigen Schülerinnen und Schüler, die eine ausgeprägte primäre Kontrolle zeigen und aktiv für ihre Ziele arbeiten die besten Erfolgsaussichten haben, später einen Ausbildungsplatz zu bekommen. Dabei wird auch deutlich, dass bei ihnen Berufswunsch und schulische Leistung besser übereinstimmen und der sozioökonomische Status ihres primären Berufswunschs zunächst vergleichsweise hoch ist. Der Berufswunsch wird jedoch entsprechend den Erfahrungen, die die Schüler auf dem Arbeitsmarkt machen, immer mehr in Richtung eines niedrigen Status korrigiert ('ealaborated and dynamic adjustment of aspirations', S. 45). Dieses Modell - möglichst hoher Einstiegsberufswunsch und schrittweise Korrektur nach unten - führt letztlich zu einer Erwartungs-x-Wert-Optimierung: Die Wahrscheinlichkeit erhöht sich, einen Ausbildungsplatz zu erhalten, und auch der Wert, später in einem möglichst hochdotierten Job zu landen. Die Autoren regen eine Berufsberatung an, die kombinierte Handlungsempfehlungen entsprechend dem Status und der Zugänglichkeit zu einem Beruf gibt. (Quelle: Wirtschaftspsychologie-aktuell.de, 19. März 2009, http://www.wirtschaftspsychologie-aktuell.de/lernen/lernen_20090319_Jutta_Heckhausen_Dynamische_Anpassung_von_Berufswuenschen.html)

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