Beschäftigungsentwicklung, Strukturwandel und Qualifikationsprofil des Humankapitals
item.page.bibb.id
85173
Loading...
Date
Authors
Journal Title
Journal ISSN
Volume Title
Publisher
item.page.bibb.publisherplace
item.page.bibb.participation
item.page.bibb.citedinbibb
item.page.bibb.researchfocus
item.page.bibb.reviewof
item.page.bibb.citationdr
Abstract
"In der deutschen Wirtschaft gibt es einen branchenübergreifenden Trend zur beruflichen Höherqualifizierung. Seit 1980 ist die Zahl der Beschäftigten ohne Berufsausbildung um fast ein Drittel gesunken, die der besser Qualifizierten deutlich angestiegen. Branchen mit niedriger Humankapitalausstattung sind die Verlierer des Strukturwandels. Mit sinkendem Qualifikationsniveau nimmt die Dynamik von Wirtschaftswachstum und Beschäftigungsentwicklung ab. Ausserdem waren infolge unterschiedlicher Humankapitalausstattung die Wirtschaftssektoren zu unterschiedlichen strukturellen Anpassungsstrategien gezwungen. Arbeitssparender technischer Fortschritt prägte die Branchen mit niedriger Humankapitalausstattung. Hochqualifizierte Industriezweige hatten zwar den Vorteil zügig expandierender Absatzmärkte, doch sie standen unter einem technologiegetriebenen Wettbewerbsdruck, der auch sie zu Preiszugeständnissen zwang. Kehrseite der steigenden Humankapitalausstattung ist das stetig zunehmende Arbeitsmarktrisiko der Geringqualifizierten. Doch bei entsprechender qualifikatorischer Lohnspreizung können auch für sie rentable Arbeitsplätze geschaffen werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)