Die Forderung nach Ganzheitlichkeit im Rahmen der Handlungsorientierung an Beispielen des Wirtschaftslehreunterrichts
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Abstract
Der Verfasser setzt sich mit dem Begriff der Ganzheitlichkeit auseinander, wobei es weniger um eine theoretische Kritik dieses Begriffs als vielmehr um seine Einordnung geht. Ganzheitlichkeit wird hier in die Diskussion um die Handlungsorientierung eingeordnet und erläutert. Ganzheitlichkeit bezieht sich dabei auf drei Ebenen: auf die subjektive Seite, auf die Lernhandlung und auf die objektive Seite. Während bei der subjektiven Seite die Forderung nach Ganzheitlichkeit innerhalb der Handlungsorientierung auf das handelnde und entscheidende Subjekt Bezug nimmt, hat bei der objektiven Seite die ökonomische Bildung in einer modernen Industriegesellschaft mit ihrer ganzen Komplexität die Aufgabe, dieser Komplexität Rechnung zu tragen. Diese drei Ebenen werden durch Beispiele aus der Wirtschaftslehre erläutert; diese betreffen psychologische Hilfen bei der Einführung eines Schreibbüros, Lernen durch neue Lernformen sowie Betriebssanierung. (BIBB2)