Berufseinmündung von Verwaltungsfachangestellten und Beamten des mittleren Dienstes
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109382
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Abstract
Es werden Ergebnisse einer im dritten Quartal 1990 durchgeführten repräsentativen Behördenbefragung zur Berufseinmündung von ausgebildeten Verwaltungsfachangestellten und Beamten des mittleren Dienstes vorangestellt. Zehn Jahre nach Inkrafttreten der Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten wollte man wissen, ob sich dieser Ausbildungsgang bewährt hat. Die Untersuchung bezieht sich auch auf die zum 01. August 1992 in Kraft getretene neue Ausbildungsordnung "Fachangestellte/Fachangestellter für Bürokommunikation". (BIBB2) - - - - Um festzustellen, ob sich die 1979 in Kraft getretene Ausbildungsordnung "Verwaltungsfachangestellte" bewährt hat oder ob sich Probleme zeigen, die Anlass für eine Überarbeitung sein können, wurde im dritten Quartal 1990 eine repräsentative Befragung bei 650 Behörden (Rücklauf: 75%) zur Berufseinmündung von ausgebildeten Verwaltungsfachangestellten und Beamten des mittleren Dienstes durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass die Ausbildungsordnung durchaus ein Erfolg war. "In erheblichem Umfang wurde nach dieser Ausbildungsordnung ausgebildet. Die Fachkräfte werden nicht nur im engeren Verwaltungsbereich eingesetzt, in erheblichem Umfang finden sie auch in den Fachabteilungen der Behörden eine angemessene Aufgabe. Dabei unterscheiden sich Verwaltungsfachangestellte kaum von den ausgebildeten Beamten im mittleren Verwaltungsdienst. Es stellt sich deshalb die Frage, warum sich der öffentliche Dienst den Luxus von zwei unterschiedlichen Ausbildungsgängen und -systemen für offensichtlich die gleichen Aufgabenfelder leistet." (IAB2)