Einstellungen von Ausbildern und Berufsschullehrern zur Lernortkooperation
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Bielefeld
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Abstract
Im Rahmen einer Befragung wurden die Einstellungen von Ausbildern und Lehrern zur Lernortkooperation ermittelt. Subjektiven Einstellungen kommt ein nicht unbedeutender Stellenwert zu, da die institutionellen Rahmenbedingungen sowohl ein unverbundenes Nebeneinander als auch eine intensive Zusammenarbeit zulassen. Es wird festgestellt, dass sowohl Lehrer als auch Ausbilder der Kooperation positiv gegenüberstehen. Mehr als 90 Prozent der Lehrer und auch der Leiter von Berufsschulen sprechen sich für eine Ausweitung der Lernortkooperation aus. Bei den Ausbildern votieren nur 13 Prozent gegen eine Ausweitung der Zusammenarbeit. Ergebnisse qualitativer Interviews belegen, dass die zeitliche Belastung an oberster Stelle steht, wenn nach Schwierigkeiten bei der Lernortkooperation gefragt wird. Mehr als 40 Prozent der Ausbilder meinen, die Lehrer würden die betrieblichen Abläufe zu wenig kennen. Deshalb werden Betriebspraktika für Lehrer bei den befragten Ausbildern und Lehrern als das wichtigste Instrument zur Verbesserung der Kooperation angesehen. Insgesamt zeigen die Ergebnisse, dass Ausbilder, Lehrer und Schulleiter eine Verbesserung der Kooperation für sinnvoll und notwendig halten, diese aber nur durch eine entsprechende Organisation der Lernortkooperation zu erwarten ist. (BIBB2)