Wechselseitige Anerkennung von Berufsqualifikationen in Europa aus der Perspektive der Versicherungswirtschaft unter besonderer Berücksichtigung des Lehrberufs : Konferenz "Flexibilisierung in der Arbeitswelt am Beispiel der beruflichen Erstausbildung" (1999, Linz)

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Aus der Sicht der österreichischen Versicherungswirtschaft wird die internationale bzw. europäische Dimension der Berufsbildung thematisiert. Ausgehend von der nationalen Ausbildungsebene behandelt der Beitrag zunächst Konzeption und Vorteile des 1990 in Österreich geschaffenen Ausbildungsberufes Versicherungskaufmann und stellt Bestrebungen auf internationaler Ebene zur Anerkennung von Berufsqualifikationen in der Versicherungswirtschaft dar. 1997 wurde z.B. die "Europäische Konferenz der nationalen Berufsbildungsorganisationen der Versicherungswirtschaft" gegründet, die sich u.a. mit der wechselseitigen Anerkennung der versicherungsspezifischen Qualifikationen in Europa befasst. Abschliessend werden Aspekte zur europäischen Integration im Bereich der Bildungspolitik diskutiert. Als Ergebnis hält der Verfasser fest, dass die europäische Versicherungswirtschaft bestrebt ist, ihre EU-weiten komplexen Strukturen und Verflechtungen insofern zu nutzen, dass gleiche Standards unter Berücksichtigung nationaler Spezifika geschaffen werden, um eine Vergleichbarkeit der Qualifikationen zu erreichen. (BIBB2)

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