Die Problematik der Berufsausbildung in England

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Nürnberg

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Die Vernachlässigung der beruflichen Ausbildung Jugendlicher gilt in England als eine Ursache für die schlechte Wettbewerbsfähigkeit des Landes. Angesichts der Herausforderungen des Informationszeitalters stellt sich immer dringlicher die Rolle der Berufsausbildung, deren Aufgabe es ist, Arbeitskräfte zur Verfügung zu stellen, die mit Computern und Datenhighways umzugehen verstehen. In England gibt es keine einheitliche Definition von Berufsausbildung; sowohl mehrjährige Ausbildungsprogramme als auch Bildungsmassnahmen in Form von Tageskursen fallen darunter. Im Mittelpunkt der Arbeit steht die Altersgruppe der 16-19jährigen Schulabgänger, die entweder eine Lehre absolvieren, Kurse besuchen oder an einem staatlichen Ausbildungsprogramm teilnehmen. Diese Ausbildungsformen fallen in der Regel unter den Begriff "vocational training" und entsprechen weitestgehend der deutschen Auffassung von beruflicher Erstausbildung. Die Verfasserin gliedert ihre Arbeit nach sechs Schwerpunkten: 1. Entwicklung der Berufsausbildung in England vom Mittelalter bis Ende der siebziger Jahre; 2. Berufsausbildungspolitik in der Regierungszeit vom Margaret Thatcher (1979 bis 1990) und John Major (ab 1990); 3. Darstellung der drei Hauptausbildungsarten und deren Organisation seit Ende der siebziger Jahre; 4. Erlangung beruflicher Qualifikationen innerhalb der englischen Berufsausbildung; 5. Institutionelle Ursachen für die Probleme in der Berufsausbildung; 6. Einfluss der Europäischen Union auf die Berufsausbildung in England. (BIBB2)

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Zugl.: Erlangen-Nürnberg, Univ., Freie Wiss. Arbeit, 1996

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