Emotionserkennung, Empathiefähigkeit und soziale Kompetenzen bei verhaltensauffälligen und delinquenten Jugendlichen in der beruflichen Rehabilitation

bibb.id165038
dc.contributor.authorThomas, Joachim [Verfasser]
dc.contributor.authorFuchs, Katharina [Verfasser]
dc.contributor.authorFerbar, Danielle [Verfasser]
dc.contributor.authorGrößl, Juliane [Verfasser]
dc.date.accessioned2018-12-17T19:02:58Z
dc.date.available2018-12-17T19:02:58Z
dc.date.issued2013
dc.description.abstract"Soziale Kompetenzen stellen eine zentralen Bereich berufsrelevanter Schlüsselkompetenzen dar und sind für eine gelingende soziale Interaktion unerlässlich. Emotionserkennung und Empathiefähigkeit sind dabei für die Einschätzung des Interaktionspartners in der sozialen Interaktion von Bedeutung. Die vorliegende Studie untersucht, inwieweit sich Jugendliche mit Verhaltensauffälligkeiten in der beruflichen Rehabilitation hinsichtlich sozialer Kompetenzen, Emotionserkennung und Empathiefähigkeit von anderen jugendlichen Rehabilitanden unterscheiden. Darüber hinaus wird überprüft, welche Rolle Emotionserkennung und Empathiefähigkeit für die Verfügbarkeit sozialer Kompetenzen spielen. Mith Hilfe computergestützter Testverfahren wurden insgesamt 73 männliche junge Erwachsene untersucht, verteilt auf jeweils zwei Experimental- und zwei Kontrollgruppen: 13 straffällige junge Erwachsene, 25 verhaltensauffällige junge Männer, 21 verhaltensunauffällige Jugendliche (alles Rehabilitanden des Berufsbildungswerkes Dürrlauingen) sowie eine externale Kontrollgruppe von 14 jungen Erwachsenen mit optimalen Bildungsvoraussetzungen. Die Ergebnisse zeigen, dass die Rehabilitanden aus dem Berufsbildungswerk bezüglich sozialer Kompetenzen signifikant größere Schwierigkeiten bei der korrekten Einschätzung von Handlungsalternativen haben als die Probancen mit optimalen Bildungsvoraussetzungen, während sich nur geringe Unterschiede zwischen den verschiedenen Gruppen der beruflichen Rehabilitanden aufzeigen ließen. Hinsichtlich der Emotionserkennung zeigen sich insbesondere Effekte bei den Emotionen Angst, Trauer und Ärger. Statistisch bedeutsame Zusammenhänge zwischen den Skalen der sozialen Komptenz, dem Maß der kognitiven Empathie sowie der Emotionserkennung konnten darüber hinaus nachgewiesen werden. Dies spricht dafür, dass Emotionserkennung und Empathiefähigkeit wesentliche Bestandteile der sozialen Kompetenz darstellen." (Autorenreferat, BIBB-Doku)
dc.format.extentS. 208-224
dc.format.illustrationLiteraturangaben, Abb-. Tab.
dc.identifier.urihttps://bibb-dspace.bibb.de/handle/BIBB/760285
dc.language.isode
dc.relation.ispartofBerufliche Rehabilitation : Beiträge zur beruflichen und sozialen Teilhabe junger Menschen mit Behinderungen
dc.relation.ispartofvolume27 (2013), H. 4
dc.subject.classificationG 1.3.3.4 Wiedereingliederung
dc.subject.classificationP 1.6 Behinderte
dc.subject.otherBerufliche Rehabilitation
dc.subject.otherJugendlicher
dc.subject.otherRehabilitand
dc.subject.otherVerhaltensauffälligkeit
dc.subject.otherSozialkompetenz
dc.subject.otherEmotion
dc.subject.otherEmpathie
dc.titleEmotionserkennung, Empathiefähigkeit und soziale Kompetenzen bei verhaltensauffälligen und delinquenten Jugendlichen in der beruflichen Rehabilitation
dc.typeText
dc.typeZeitschriftenaufsatz

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