Das Europäische Sozialmodell im 21. Jahrhundert : Diskussionspapier
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136806
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Friedrich-Ebert-Stiftung
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Bonn
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Abstract
Der Gesprächskreis Arbeit und Soziales der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung hat einen Steuerungskreis eingerichtet, dem VertreterInnen aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Verbände und Wissenschaft angehören, um bei der Identifizierung der wichtigsten Themenfelder, der Entwicklung von Zielvorstellungen und Gestaltungsoptionen europäischer Sozialpolitik aus sozialdemokratischer Perspektive beratend tätig zu sein. Dieser Band enthält Diskussionpapiere von mehreren Mitgliedern des Steuerungskreises zu den Themen Europäischer Integrationsprozess, soziale Sicherheit, lebenslanges Lernen, sozialer Dialog und Beschäftigung, die als Zwischenbilanz anzusehen sind. Sozialpolitik wird zu einem immer größer werdenden Anteil der nationalen Zuständigkeit der Mitgliedstaaten entzogen und auf die europäische Ebene verlagert. Aus der Übertragung rechtlicher Kompetenzen auf die EU resultieren Souveränitätseinbußen und ein Verlust an faktischer Handlungsautonomie der Nationalstaaten. Die europäische Kommission hat die 2. Phase ihrer sozialpolitischen Agenda für 2006-10 unter die Devise 'Ein soziales Europa in der globalen Wirtschaft: Arbeitsplätze und neue Chancen für alle' gestellt. Zunehmend wird auch das Bildungswesen als Schlüssel zur sicherung von Teilhabe in den sozialpolitischen Diskurs einbezogen. Trotz teilweise großer Unterschiede der einzelnen nationalen Sozialstaaten ist es zu Konvergenzen und Angleichungen gekommen, vor allem bei der Absicherung der vier großen Risiken Armut, Arbeitslosigkeit, Krankheit und Invalidität. (BIBB-Doku)