Das neue Fachkonzept der Bundesagentur für Arbeit für berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen
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146671
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Abstract
Das neue Fachkonzept strebt eine gemeinsame Förderung der beiden Zielgruppen behinderte Jugendliche und benachteiligte Jugendliche an und richtet die berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen insgesamt für Jugendliche mit Förderbedarf aus. Die dem Beitrag zugrunde liegende Diplomarbeit hat untersucht, ob sich für die Jugendlichen aus dieser Zusammenlegung Konsequenzen ergeben und inwiefern die Bedürfnisse der Jugendlichen berücksichtigt werden. Die Forschungsfragen beschäftigen sich zum einen mit der Gestaltung der Zielgruppe 'Jugendliche mit besonderem Förderbedarf', die an den BvB teilnehmen sollen, und zum anderen mit ausgewählten berufs-, sozial- und sonderpädagogischen Ansätzen, die im neuen Fachkonzept berücksichtigt werden. Insgesamt zeigen die Untersuchungsergebnisse, dass die angestrebten Ziele nach heutigem Stand längst nicht in dem Maße erreicht werden können, wie sie seitens der BA aufgestellt wurden. Eine Individualisierung der Maßnahme lässt sich aus Sicht der Bildungsträger aufgrund der Heterogenität der Teilnehmer nicht umsetzen. Pädagogische Ansätze zum Umgang mit behinderten, benachteiligten und psychisch beeinträchtigten Jugendlichen werden konzeptionell und in der praktischen Umsetzung nicht berücksichtigt. Bezüglich der pädagogischen Konzepte und Methoden, die das neue Fachkonzept propagiert, lässt sich eine eindeutige sozialpädagogische Vormachtstellung ausmachen. (BIBB-Doku)